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Claudia Zeisel ist Redakteurin des Internetportals Weltkirche.

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Humanitäre Helfer im Kongo blockiert

Die humanitäre Lage ist dramatisch. Aber sie macht keinen Lärm und wird deshalb auch nicht gehört vom Rest der Welt. Der dritte Monat nach der Flucht ist angebrochen. Noch ist keine nationale oder internationale Hilfsorganisation unter den Flüchtlingen aktiv.

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Nach der Flucht in den Kongo: Viele Gerüchte, wenig Klarheit

Schon über drei Wochen sind vergangen, dass wir Mobaye verlassen haben. Immer wieder erreichen uns Nachrichten aus der Stadt und aus der ganzen Region; Nachrichten, die zumeist schlecht sind. Vom gewaltsamen Aufeinandertreffen von Seleka und Anti-Balaka, vom Drangsalieren der verbliebenen Bevölkerung und von Plünderungen von Häusern, deren Bewohner geflohen sind. Weiterlesen

Bolivien: Hilfe für Kinder ohne Eltern

Seit fast einem Jahr arbeite ich nun als Freiwillige in Bolivien im Hogar Don Bosco, ein Heim, geleitet von den Salesianern Don Boscos. Die Jungen zwischen 6 und 16 Jahren kommen zu uns, wenn sich niemand mehr um sie sorgt. Manche haben einige Zeit auf der Straße gelebt, andere kommen aus kaputten und misshandelnden Familien, wieder andere laufen von zu Hause weg. Alle Kinder, die zu uns kommen, haben entweder jegliche Fürsorge in ihrem Leben verloren, oder sie haben sie nie erfahren. Viele der Jungen sind es gewöhnt, für sich alleine zu kämpfen und Hilfe von außen misstrauisch zu sehen. Weiterlesen

Die Tage der Flucht in den Kongo

Bleiben oder gehen? Diese Frage hat uns in unseren letzten Tagen in Mobaye immer wieder umgetrieben. Was ist die richtige Entscheidung? Die Séléka-Rebellen und die Verantwortlichen der Stadt versuchten, Druck auf uns auszuüben. Als religiöse Führer sollten wir, zusammen mit den evangelischen Pastoren und dem Imam, unsere Leute dazu drängen, wieder in die Stadt zurück zu kommen oder erst gar nicht zu fliehen. Weiterlesen

Wieder im Kongo – dieses Mal geflohen.

In den vergangenen Monaten habe ich immer wieder von den Séléka-Rebellen schreiben müssen, die die Bevölkerung tagtäglich drangsalierten. Trotz der Schikanen war dennoch ein gewisser Alltag möglich. Vor ungefähr drei Wochen jedoch ist der Konflikt in unserer Region, in unserer Diözese von Alindao, eskaliert. Ein kleiner Funke reichte, um im ganzen Südosten des Landes Feuer zu entfachen. Weiterlesen