Von Zentralafrika in die französischen Alpen

Eine Woche im Kloster der Trappisten von Tamié in den französischen Alpen. © O. Derenthal

Der Heimatbesuch neigt sich langsam dem Ende zu. Ich weiß nicht, wie viele Kilometer ich auf Schienen in Deutschland und Frankreich zurückgelegt habe, aber es waren eine ganze Menge. Die Zeit war schön, viele Begegnungen, viel Wiedersehen, viel Erzählen.

Aber mit einem Ohr war ich immer in der Zentralafrikanischen Republik. Die Nachrichten, die uns in den letzten Wochen aus unserer Diözese von Alindao erreichten, waren keine guten. Prince hält weiter in Mobaye aus und versucht, an pastoraler und humanitärer Arbeit zu tun, was möglich ist.

Trappistenkloster in den französischen Alpen. © O. Derenthal

Wenn ich Dienstag wieder zurück nach Bangui fliege, dann werde ich leider noch nicht direkt nach Mobaye weiterreisen können. Ich „muss“ zuvor noch nach Sansibar aufbrechen, zu einem Spiritanertreffen in Vorbereitung auf unser Generalkapitel im Jahr 2020 in Polen. Es geht um das Thema „interreligiöser Dialog“ als Teil unserer heutigen Spiritanermission.

Lesen Sie hier ein ausführliches Interview mit Pater Derenthal zu den jüngsten Angriffen in Alindao.

Von Pater Olaf Derenthal

Olaf Derenthal, Spiritaner, Missionar und Krankenpfleger, lebt und arbeitet seit Oktober 2016 in der Zentralafrikanischen Republik. Mit zwei Mitbrüdern begleitet er die junge Kirche in der Pfarrei Mobaye und arbeitet als Koordinator für Gesundheitsprojekte der Diözese Alindao. Wegen zunehmender Konflikte zwischen den Rebellen musste er für mehrere Monate mit seinen Mitbrüdern in den benachbarten Kongo fliehen. Mittlerweile konnten sie aber wieder nach Mobaye zurückkehren. Hier finden Sie Auszüge aus seinem Blog.

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