Schon über drei Wochen sind vergangen, dass wir Mobaye verlassen haben. Immer wieder erreichen uns Nachrichten aus der Stadt und aus der ganzen Region; Nachrichten, die zumeist schlecht sind. Vom gewaltsamen Aufeinandertreffen von Seleka und Anti-Balaka, vom Drangsalieren der verbliebenen Bevölkerung und von Plünderungen von Häusern, deren Bewohner geflohen sind. Weiterlesen
Alle Artikel von Redaktion
Bolivien: Hilfe für Kinder ohne Eltern
Seit fast einem Jahr arbeite ich nun als Freiwillige in Bolivien im Hogar Don Bosco, ein Heim, geleitet von den Salesianern Don Boscos. Die Jungen zwischen 6 und 16 Jahren kommen zu uns, wenn sich niemand mehr um sie sorgt. Manche haben einige Zeit auf der Straße gelebt, andere kommen aus kaputten und misshandelnden Familien, wieder andere laufen von zu Hause weg. Alle Kinder, die zu uns kommen, haben entweder jegliche Fürsorge in ihrem Leben verloren, oder sie haben sie nie erfahren. Viele der Jungen sind es gewöhnt, für sich alleine zu kämpfen und Hilfe von außen misstrauisch zu sehen. Weiterlesen
Die Tage der Flucht in den Kongo
Bleiben oder gehen? Diese Frage hat uns in unseren letzten Tagen in Mobaye immer wieder umgetrieben. Was ist die richtige Entscheidung? Die Séléka-Rebellen und die Verantwortlichen der Stadt versuchten, Druck auf uns auszuüben. Als religiöse Führer sollten wir, zusammen mit den evangelischen Pastoren und dem Imam, unsere Leute dazu drängen, wieder in die Stadt zurück zu kommen oder erst gar nicht zu fliehen. Weiterlesen
Wieder im Kongo – dieses Mal geflohen.
In den vergangenen Monaten habe ich immer wieder von den Séléka-Rebellen schreiben müssen, die die Bevölkerung tagtäglich drangsalierten. Trotz der Schikanen war dennoch ein gewisser Alltag möglich. Vor ungefähr drei Wochen jedoch ist der Konflikt in unserer Region, in unserer Diözese von Alindao, eskaliert. Ein kleiner Funke reichte, um im ganzen Südosten des Landes Feuer zu entfachen. Weiterlesen
Die Kindersterblichkeit in Zentralafrika
Während der drei Tage in Kpossengue haben wir mit der mobilen Gesundheitsstation 182 Patienten behandelt. Für manche mussten wir uns viel Zeit nehmen, für etliche andere blieben dagegen nur ein paar Minuten Raum für Sprechstunde und Behandlung. Weiterlesen
Erste Tour mit der „Mobilen Klinik“
In der vergangenen Woche bin ich wieder unterwegs gewesen – als Priester in meinem Pfarrbezirk am Ubangui und als Krankenpfleger mit unserer mobilen Klinik. Weiterlesen
Der Papst in Ägypten – eine Bilanz
Der Freitag stand ganz im Zeichen der Ankunft des Papstes. Die Organisatoren waren noch stärker angespannt und jeder guckte, dass er rechtzeitig an seinen Ort kam, weil in Ägypten Zufahrtsstraßen gesperrt werden, wenn der Staatspräsident zum Flughafen fährt oder Staatsgäste durch die Stadt gefahren werden.
Erzbischof Schick in Nigeria – eine Bilanz
In Nigeria konzentrieren sich alle Probleme Afrikas, aber auch alle positiven Elemente für eine gute Entwicklung des Kontinents. Sechs Tage lang bereiste ich als Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz mit drei Mitarbeitern das westafrikanische Land. Weiterlesen
Frieden geht nur gemeinsam
Von der Internationalen Friedenskonferenz der Azhar-Universität in Kairo berichtet Nadim K. Ammann, Diözesanstelle Weltkirche – Weltmission, Generalvikariat Köln, kurz vor Eintreffen des Heiligen Vaters. Weiterlesen
„Pope of Peace in Egypt of Peace”
„Pope of Peace in Egypt of Peace” – mit diesem Slogan soll der Heilige Vater in Ägypten begrüßt werden. Nach dem Besuch von Papst Johannes Paul II. im Jahr 2000 ist Franziskus der zweite Papst, der nach Ägypten kommt. Zum Auftakt seines Besuchs am Freitag wird er an der Friedenskonferenz der Al-Azhar-Universität teilnehmen. Auch ich darf ihr beiwohnen – deshalb bin ich am Mittwoch nach Kairo gereist.










