Kategorie: vor Ort

So gedenkt man in Bolivien der Toten

Dass man sich diesen kirchlichen Feiertagen nähert, merkt man in Bolivien vor allem daran, dass auf der Straße kein Brot mehr verkauft wird – jedenfalls nicht die üblichen Brötchen (pancito oder maraqueta). Dafür machen sich viele Familien in den Tagen vor dem 1. November daran in eigener Herstellung Teigwaren zu produzieren. Weiterlesen

Als Friedensfachkraft in Boliviens Krise

Seit einer Woche lebe ich in La Paz. Die ersten Tage nutzte ich für die Akklimatisierung in der Höhe und einige Behördengänge sowie die Wohnungssuche. Noch warte ich darauf, dass mein Visumsantrag bewilligt wird. Eine Bleibe habe ich hingegen schnell gefunden und Symptome der Höhenkrankheit hatte ich glücklicherweise kaum. Weiterlesen

Weltkirche erleben in Uganda

Liebe Freundinnen und Freunde, Interessierte für die Weltkirche!

Wenn ich einen Blog für das Internetportal weltkirche.de schreibe, dann um Euch etwas von dem mitzuteilen, was sich in der Weltkirche ereignet und was ich auf meinen Reisen im Auftrag der Kirche in Deutschland erfahre. Bessere Kenntnis der Weltkirche bereichert, kann unseren Glauben und unser kirchliches Leben stärken und intensiviert unser Engagement für die ‚Eine Welt‘. Weiterlesen

Als Freiwillige in der mexikanischen Migrantenherberge „La72“

Mexikos Migrantenherbergen sind stark überlastet. Das hat Annika Fuchs mit eigenen Augen gesehen, als sie einen Freiwilligendienst in der bekannten Herberge „La72“ an der Grenze zu Guatemala absolviert hat, die von einem Franziskaner gegründet wurde. Im Blog berichtet sie über ihre Eindrücke. Weiterlesen

Wenn ehemalige FARC-Rebellen zum Essen einladen

Seit einigen Jahren führt die Kleinstadt Tumaco die kolumbianische Gewaltstatistik an. Daran hat auch die Unterzeichnung der Friedensverträge zwischen FARC-Guerilla und Regierung im November 2016 nichts geändert. Die Theologin Ulrike Purrer berichtet für uns von vor Ort.

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Gewaltfreie Alternativen für die Jugend Kolumbiens

Die Sonne ist fast untergegangen, doch in Tumaco sind noch unzählige Menschen unterwegs. Barfuß kicken sich ein paar Kinder einen uralten Fußball zu. Immer wieder verschwindet er unter den Stelzenhäusern aus Holz, inmitten von Müll, Strandgut und Schlamm. In den Häusern wird Fisch gebraten, mit Kochbananen und feiner Kokossoße. Motorradhupen sind zu hören, Hundegebell und Kinderlachen, vor allem aber laute, sehr laute Musik. Die Hip-Hopper des katholischen Jugendzentrums proben ihre neuen Texte. „Wir sagen NEIN zur Gewalt, zu Zwangsrekrutierung und Menschenrechtsverletzungen …“ schallt es aus dem Centro Afro, das seit sieben Jahren viel mehr ist als nur mein Arbeitsplatz. Weiterlesen